Bisher galt, dass Kleinkinder frühestens ab dem zweiten bis dritten Lebensjahr Erinnerungen langfristig speichern können. Eine US-Studie korrigiert diese Vorstellung. Schon ab einem Jahr werden Erlebnisse gespeichert. Von Frank Wittig.
Die Tatsache, dass der Hippocampus in den ersten Lebensjahren noch nicht vollständig ausgebildet ist, galt bisher als mögliche Ursache, weshalb frühe Kindheitserlebnisse nicht erinnert werden können.
“Zuerst wachsen und dann arbeiten”, das ist eben nicht die Art und Weise, wie sich ein Gehirn entwickelt, sondern es entwickelt sich, weil und während es arbeitet.
“Zuerst wachsen und dann arbeiten”, das ist eben nicht die Art und Weise, wie sich ein Gehirn entwickelt, sondern es entwickelt sich, weil und während es arbeitet.