Finde es auch irgendwie blöd, dass sie den Typen zeigen, wie er seine (bereits gekauften) Klamotten von US-Marken aussortiert. Geht halt komplett am Ziel vorbei, sind ja vermutlich vor Trumps Handelskrieg gekauft worden, als die Beziehungen noch gut waren. Das jetzt wegzuschmeißen und sich neues Zeug aus der EU zu kaufen halte ich als unnötige Verschwendung, die sich mit dem Handelskrieg als Argument irgendwie schön geredet wird.
Und hier derselbe Beitrag, aber nicht auf einer US-Videoplattform.
Ehrlicherweise bin ich etwas enttäuscht durch die Berichterstattung. Das eigentlich wichtige Thema der Unabhängigkeit von US-Dienstleistungen findet viel zu wenig Raum. Wir haben hier in Europa großartige Alternativen zu den Produkten von Meta, Alphabet, Microsoft, etc. die in diesen Berichterstattungen sehr selten bis garnicht erwähnt werden. Stattdessen wird suggeriert das der Verzicht auf CocaCola, die lokal produziert wird, das Ziel sei und uns irgendwie Unabhängig macht.
Ich denke da fängt es an, weil wir dort ja sehr offensichtlich unser Geld lassen. Für Meta und Alphabet zahlt man nichts (man ist ja selbst das Produkt), darum ist es bei “kauf europäisch” aber auch irgendwie nicht dabei.
Der Verzicht auf CocaCola bringt aber schon was - da verlagern sich die Produktion und Gewinn auf europäische Marken, aber Arbeitsplätze gehen bei einem Umstieg von CocaCola auf Fritz nicht verloren.
Für Meta und Alphabet zahlt man nichts (man ist ja selbst das Produkt), darum ist es bei kauf europäisch aber auch irgendwie nicht dabei.
Die Kunden der Datenkraken kaufen doch europäisch…
Ich bin bei dir, damit sind wir aber in den Foren in der Minderheit, in meiner Wahrnehmung.
Die meisten Sachen drehen sich um das umdrehen im Supermarkt, um afri cola und um die Konsumgüter - da macht das dann auch Sinn, wenn die Berichterstattung folgt. Eine kritische Erweiterung zur Beobachtung erhoffe ich mir bei der Tagesschau schon lange nicht mehr, leider.