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Beim Öffnen einer Bierflasche mit Bügelverschluss entsteht ein charakteristisches “Plopp”-Geräusch. Dieses Geräusch resultiert aus einer stehenden Welle im Flaschenhals, die durch die schlagartige Ausdehnung des Kohlendioxid-Luft-Gemisches verursacht wird. Dabei fällt die Temperatur kurzzeitig auf bis zu minus 50 Grad Celsius, und der Lärmpegel im Flaschenhals kann so laut wie eine Flugzeugturbine sein.

Die Forscher um Max Koch von der Georg-August-Universität Göttingen untersuchten den Vorgang mit einer High-Speed-Kamera und fluiddynamischen Modellen. Sie fanden heraus, dass die stehende Welle das “Plopp”-Geräusch erzeugt, obwohl die Modelle einen weiteren Ton vorhersagten, der in den Experimenten nicht nachweisbar war.

Das Überlaufen von Bier beim Öffnen wird durch den abnehmenden Druck und die Bewegung beim Öffnen verursacht, was zur Bildung von Kohlensäurebläschen führt. Trotz einiger ungeklärter Fragen liefert die Studie wertvolle Einblicke in die Physik hinter dem alltäglichen Phänomen.

– Zusammenfassung durch Le Chat - Mistral AI