Sie Rechtschreibschwäche einiger FPÖ-Funktionäre ist hinreichend dokumentiert. Doch die Bildungslücken sind dramatischer als gedacht. Scheinbar grassiert selbst in den höchsten Ebenen der Parteiführung der Analphabetismus. Nicht einmal ein Gerichtsurteil, für das zwei Jahre gekämpft wurde, wird sinnerfassend gelesen – mit gravierenden, 62.757 Euro schweren Folgen.
Tagespresse? Oder NichtDieTagespresse? Die Medienlandschaft in Österreich ist schwer zu durchschauen.
Ein Tagespresse-Redakteur fragt direkt bei der FPÖ NÖ nach. Natürlich nicht unter echtem Namen, sondern – Macht der Gewohnheit – mit einem falschen Absender. Und für die perfekte Tarnung: mit falschem Kenntnisstand über das Urteil, inklusive Grammatikfehlern.
So sehen übrigens die Briefe aus, die anscheinend verschickt wurden (vermutlich mit echten Adressen, aber ganz sicher bin ich mir da nicht): https://dietagespresse.com/wp-content/uploads/2023/04/Brief.pdf
Genau, diese Briefe waren der Auslöser. Die Adressen werden schon echt gewesen sein, die Tagespresse wird die ja wohl per Post verschickt haben.